Ein Weltraumabenteuer, geschrieben von den Pandas!
wir Ihr vielleicht wisst, haben wir Pandas a eine einzige Geschichte geschrieben. Darin erzählt Ihr uns tolle Abenteuer im Weltall und natürlich auch, wie es Nui und Trawui, unseren Alienfreunden, geht! ![]()
Auf der Seite haben wir alle Teile der Geschichte zusammengefügt, damit Ihr sie in einem Fluss lesen könnt und auch eine geordnete Übersicht habt!
Und hier geht es los!
Liebe Pandas,
heute ist es endlich soweit! Wir fliegen mit dem Raumschiff zum Heimatplaneten von Nui und Trawui. Ich bin schon so aufgeregt! Das ist meine erste Reise in einem Raumschiff. Wir haben uns angeschnallt und jetzt gehts endlich los!…
Sonntag, 24. Oktober 2010
Ehe ich mich versah, wurde mein Körper auch schon in den Sitz gepresst. Es fühlt sich an, als ob eine Kuh sich auf einen draufsetzen würde! Ich bin mir nicht mehr so ganz sicher, ob es sich lohnt, von einer Kuh zerquetscht zu werden, nur um ein paar Aliens zu besuchen. Halt! Jetzt wird mir erst bewusst, wieso ich überhaupt nach Chiconahuiehecatl fliege: Nui und Trawui! Ich muss unbedingt wissen, wie es den beiden geht! Was wäre, wenn sie entführt worden sind? Ich habe keine Ahnung, aber ich werde herausfinden, wieso sie mir diese Postkarte mit der Aufschrift “Help” geschickt haben. Moment mal, bei dieser ganzen Denkerei habe ich völlig vergessen, das ich ja schon am Fliegen bin! Der Druck mit der Stärke einer Kuh hat inzwischen nachgelassen: Zum Glück!
Schon ist das Raumschiff von Prof. Bookworm in die schwarze Dunkelheit eingetaucht. Schon nach kurzer Zeit, sehe ich auch schon manche Sterne blinken. Hach, das sieht einfach traumhaft aus! Hey, da unten ist ja Panfu! Wow, von hier oben ist es nur so gross wie eine Kartoffel! Von hier aus sieht man gerade noch die Schlossspitze und das Sprungbrett vom Schwimmbad. “Guck mal, Stripes!”, rufe ich ganz aufgeregt zu meinem treuen Gefährten, meinem Tigerbolly Stripes “Da unten ist unser Baumhaus!” Und wirklich: Man sieht schon von Weitem die knalligen Farben meines Orientalischen Zeltes. Ich genieße am besten die Landschaft, bis ich in Chiconahuiehecatl angekommen bin. Wisst ihr was? Jetzt bin ich mir ganz sicher, das die Fahrt sich lohnt!
Sonntag, 31. Oktober 2010
Unruhig beobachte ich durch das kleine runde Fenster die vielen Sterne, die das dunkle, weite All beleuchten. Immer wieder huscht ein Komet in der Ferne vorbei. Ich habe jegliches Gefühl der Orientierung verloren, denn im All gibt es kein Oben und Unten. Schwerelos zu sein ist wunderbar. Nur am Anfang wurde mir etwas schwindelig. Auch Stripes, mein Tigerbolly, genießt seinen Flug durch die Luft. Plötzlich sah ich etwas an uns vorbeihuschen. Es war Weltraummüll! Sowas lass ich doch nicht einfach zurück! Sofort lasse ich das Raumschiff stoppen und ziehe den Raumanzug an. Durch einen Schlauch bekomme ich Luft, die ich etwas ungewohnt einatmen muss. Es ist eisig! Nun weiß ich auch, wieso die Raumanzüge so dick sind. Geschickt lege ich das Netz um den Müll und werfe ihn zum Recyceln in eine Tonne, die sich im Raumschiff befindet. Mit einem guten Gefühl durch eine gute Tat mache ich mich nun weiter auf den Weg nach Chiconahuiehecatl.
Sonntag, 7. November 2010
Letzte Nacht habe ich gar nicht gut geschlafen. Ich konnte es nämlich kaum abwarten, auf Chiconahuiehecatl zu landen!! Ich guckte aus dem runden Fenster. ,,Stripes, guck mal!! Da ist der Planet Chiconahuiehecatl!”
Eine Weile lang betrachteten wir den grünen Planeten. Er war richtig groß! Dann stupste mich mein Tiger-Bolly an. Beim Träumen hatte ich total vergessen, dass wir jetzt landen können! Ich setzte mich auf einen der Sitze, schnallte mich an, dann konnte es losgehen! Stripes saß neben mir und zitterte richtig. Eigentlich wusste ich nicht so richtig, wie man landete. Da sah ich den Knopf wo “landen” drauf stand. ,,Das war ja einfach, Stripes!”. Ich grinste. In Zeitlupe drückte ich auf den Knopf. Auf einmal wackelte das ganze Raumschiff. Ich versuchte das Lenkrad nicht loszulassen. ,,STRRRIIPPEESSS!!” schrie ich nur und schloss meine Augen. Dann spürte ich einen Druck von hinten. Jetzt vibrierte nur noch das Raumschiff. Als ich meine Augen öffnete, sah ich Aliens, die das Raumschiff umzingelten. Ich stieg aus, vor mir waren Nui und Trawui. Wir begrüßten uns. Trawui erzählte dann den anderen, dass sie Hilfe aus Panfu geholt haben. Nui sagte mir, ich sollte mich erst mal ausruhen und ausschlafen. Als ich am nächsten Tag in Nui und Trawui’s Haus aufwachte, zeigten sie mir den großen Vulkan. Er spuckte ein wenig Lava. Dann fing Nui an zu heulen und sagte:,,Er wird bald ausbrechen! Wir sind verloren!”
Nachdem ich diese schreckliche Nachricht erfuhr, lief es mir kalt über den Rücken! ,,Ganz Ruhig! Wir werden es schon schaffen, die Lava aufzuhalten! Wenn wir zusammenhalten, dann können wir alles!”, sagte ich beruhigend. Alle Aliens nickten und fragten, was wir machen könnten. ,,Ich werde mir erstmal diese Lava ansehen.”, sagte ich aufmunternd, als der kleine Napasapa anfing zu weinen. Ich lief schnell von einem Berg zum nächsten, weil der Vulkan ganz oben war. Zum Glück hatte die Lava noch nicht die Häuser und die armen Aliens erreicht. Als Stripes und ich verschwitzt auf dem Vulkan ankamen, sah ich, dass die Lava schon ganz oben angekommen war und startbereit zum Auslaufen. Die Lava von einem Weltraum war nicht rot oder orange, sondern eher grün. Die Lage auf dem Planeten war schrecklich! Alle waren traurig, mies gelaunt und…die Lava!! Ich lief sofort mit Stripes wieder zu den Aliens und erzählte ihnen meinen Plan: ,,Also meine lieben Aliens! Ich habe eine brilliante Idee, aber wir brauchen auch eure Hilfe. So lautet der Plan: Wir sollten alle Schleim suchen und die Lava damit bedecken.”,erzählte ich lächelnd, damit die Aliens keine Angst mehr haben. ,,IcH weIsS waSS! IMM norDen iSt SchleIM, doCh gaANZ scGHweR zuU hoLeNN!!!”, entgegnete Nui besorgt. ,,Wir werden es holen, koste es, was es wolle! Ich werde hier nicht weggehen, bevor ich euch geholfen habe!!”,erwiederte ich, während Stripes nickte. Nui, Trawui, Napasapa, Stripes und ich machten uns auf den Weg zu dem Schleim. Nui kannte den Weg. Alle Aliens winkten uns und hofften dass wir mit zehn Eimer Schleim wieder kommen!!!
Nach langem Wandern waren wir endlich angekommen. Der ganze Schleim war in einem dunkelgrünen klebrigen Sumpf. ,,Es ist sehr schwierig Schleim aus dem Sumpf zu kriegen. Er lässt sich ganz weit dehnen wie Gummi” meinte Trawui. Ich steckte einen Stock in den Sumpf um zu testen wie stark es kleben würde. Trawui hatte Recht. Das würde sicher nicht einfach werden. ,,Es klebt zu stark. Wie sollen wir dort Schleim raus bekommen?” fragte Nui besorgt. ,,Hm, lasst mich überlegen!” sagte ich und dachte nach. Ich sah mich um. Alles, was es um den Sumpf gab, waren nur ein dünner Baum und Steine. Plötzlich entdeckte ich unter einem Stein ein langes Gummiseil. ,,Ich weiß, wie wir den Schleim dort heraus bekommen” sagte ich und zog das Seil hervor.,,Wir tunken einen Eimer in den Sumpf und befestigen daran das Seil. Den Rest des Seils binden wir an diesen Baum. Nui, Trawui, Napasapa und ich klettern auf den Baum und nehmen am besten so viele Steine mit, dass der Baum sich bis zum Boden hin biegt. Stripes stellt sich auf die andere Seite des Sumpfes genau gegenüber des Baumes. Dann springen wir ganz schnell herunter. Der gebogene Baum schnippt dann mit einer so hohen Geschwindigkeit wieder hoch dass der Eimer sicher aus dem Seil flutscht und auf die andere Seite fliegt wo Stripes dein Eimer auffangen wird” sagte ich und sah die Aliens an. ,,Diese Idee ist perfekt!” sagte Trawui und sah Nui glücklich an. Ich sah zum Vulkan. ,,Viel Zeit haben wir nicht mehr. BEEILUNG!” rief ich. Die Idee mit dem Seil funktionierte. Schnell rannten wir mit den Eimern zurück. Hoffentlich kamen wir rechtzeitig.
Endlich, nach langem wandern, waren wir angekommen. Geschätzt, würde ich sagen, sind wir drei Stunden gelaufen. Und so sah es auch aus, als wir auf dem Vulkan ankamen. Die Lava quirlte schon über. “Halt! Noch nicht schütten! Nui, gib mir bitte den Eimer!” sagte ich. Ich quetschte ein bisschen Schleim ab und warf es in die Lava. Der Schleim verdampfte. Da schoss es mir durch den Kopf. ”Das ist es! Schnell! Verteilt den Schleim rings um den Krater! Das hält Die Lava vielleicht auf!” sagte ich mit Betonung auf “vielleicht”. Alle halfen mit. Ich war sehr aufgeregt. Wir rannten schnell den Vulkan hinunter zum Dorf. Ich zählte leise für mich: Zehn, neun, acht, siebe, sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins… Doch was dann geschah war unglaublich.
Der Vulkan brach nicht aus, stattdessen stieg blauer Dampf empor. Es ist auf einmal ganz still geworden. Wir sahen uns alle verwundert an. Plötzlich hörten wir ein zischendes Geräusch. Es kam aus dem Vulkan. Nui hatte Angst bekommen und versteckte sich hinter meinem Rücken. ,,Was wird jetzt geschehen?” fragte er. ,,Ich weiss es nicht”. Nach einer Weile verzog sich auch der blaue Dampf. Auf einmal hörten wir wundersame Klänge aus dem Vulkan. Es hörte sich an, als wenn kleine Engel singen würden. Es war ganz sanft und leise. Wir hörten alle ganz gespannt zu. Niemand von uns verstand die Sprache, aber das war egal. Es waren wunderschöne Klänge. Nun hatten wir keine Angst mehr. Nui sagte auf einmal:,, Seht mal, was ist denn das für ein Licht?” Der Vulkan erstrahlte in einem wunderschönen Licht, als wenn ein Regenbogen in den Vulkan kriechen würde. Wir konnten vor lauter Staunen den Mund nicht mehr schließen. Die Gefahr war nun endlich vorbei. Die wunderschönen Klänge hörten wir noch die ganze Nacht hindurch.
Teil 8 – von Cookiegirly und Miminie
Teil 1:
Am nächsten Morgen wachte ich munter wieder auf. Alle Aliens waren schon wach und bereit, sich von mir zu verabschieden. Nui und Trawui standen vor mir und hinter ihnen alle Aliens. Stripes stand aufgeregt neben mir. Nui trat einen Schritt vor und sprach : ”Ich kann dir gar nicht genug danken!!! DU hast unseren Planeten gerettet!” . Jetzt kamen mir fast Freudentränen, ich unterdrückte sie aber. ”Hier, das ist ein Geschenk für dich, zum Dank, dass du unseren Planeten gerettet hast!” sagte Trawui und gab mir ein in aliengrünes Papier gewickeltes Geschenk.
Dann ging ich auf die Rakete zu. Ich stieg auf die erste Stufe und drehte mich um. Alle Aliens winkten mir zu. Jetzt konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. ”Ich werde euch alle vermissen!” schrie ich den Aliens zu und stieg in die Rakete. Ich schaute aus dem kleinen Fenster und sah die Aliens. Stripes winkte ihnen zu . “Wir starten.” ertönte es . Plötzlich hob auch schon die Rakete ab und ich sah noch von weitem die Aliens, die jetzt wie ein großer grüner Fleck auf dem Planet aussahen. Ich setzte mich und öffnete das Geschenk. Und was war drin? Eine Spieluhr mit dem Engelsklang aus dem Vulkan. ”Panfu, ich komme!” dachte ich und hörte mir die schöne Spieluhr an.
Teil 2:
Doch da begann es zu rütteln! Ein Meteorit flog an mir vorbei und er flog direckt auf Panfu zu!!!!
Da kam mir die Idee.
Ich hatte noch ein Netzt! Das schnappte ich mir schnell und fing demit den Meteoriden ein. Ich schleuderte ihn in das weite Weltall, wohin genau wusste ich auch nicht! Als ich auf Panfu wieder ankam, war es schon sehr spät! Ich legte mich schlafen, doch am nächsten morgen hatte ich eine Postkarte von Nui und Tawui im Briefkasten liegen. Darin stand:
“Lieber Panda,
danke, dass du mit viel Mut unseren Planeten gerettet hast. Nicht lange nach deiner Abreise stürzte ein Meteor auf unserm Planeten ein. Uns ist zum Glück nichts passiert. Aus dem Meteorit haben wir eine riesige Statue von dir gebaut!: ) Deine Nui und Tawui”
Da war also der Meteorid hingeflogen! Ich war glücklich und froh.

