Guten Morgen, liebe Pandas!
Wollt Ihr wissen, wie es in der Pyramide des Schreckens weiter ging?
Also: Max sprang heldenhaft auf die Mumie drauf und schrie „Tu meiner Ella nichts!“
Ich muss sagen: das hat mich ziemlich beeindruckt. Die Mumie lief panisch im Kreis, knallte irgendwann gegen die Wand und fiel um. Max und ich fielen uns erleichtern in die Arme.
Ja, Ella sagte dann: „Max, du hast mein Leben gerettet!“ Da kam ich mir ganz schön cool vor.
Plötzlich bewegte sich die Mumie wieder und wir hörten sie sagen „Aua, mein Kopf“. Max zog an der Bandage, die aus Toilettenpapier war… „Das ist gar keine echte Mumie!“, schrie er. Mit einem kräftigen Ruck rollte er das Papier auf. Drin war ein ganz normaler Junge! Wir verstanden die Welt nicht mehr. „Ich hab mich nur verkleidet und ein bisschen gespukt, damit niemand unseren geheimen Eingang enteckt“, sagte er und hielt sich am Kopf, „Aber Euch konnte ich nicht aufhalten. Na dann, ich zeige Euch unser kleines Reich, kommt mit.“
Er führte uns durch lange, enge Gänge. Irgendwann kamen wir zu einer kleinen Tür. Die war so klein, dass wir uns ganz schön ducken mussten, um durchzupassen. Was wir auf der anderen Seite dieser kleinen Tür sahen, war unglaublich. Wir mussten uns die Augen mehrmals reiben und uns zwicken, um sicher zu sein, dass es kein Traum war. Ein Kinderzimmer! Aber anstatt von Plüschtieren, sind da echte, kleine Äffchen rumgesprungen und in der Luft flogen bunte Vögel. Mitten drin saß ein Mädchen am Computer. Als sie uns sah, guckte sie verdutzt: „Max? Ella? Was macht ihr hier?“. Woher kannte sie uns bloß??? Als wir ihr näher kamen, wussten wir woher. Sie spielte gerade mit ihrem Panda auf Panfu!
Wir wussten nicht so recht, was wir sagen sollten. Max holte dann den Brief heraus und sagte: „Bist du die Tochter des mysteriösen Mannes vom Scotland Yard? Ich habe hier einen Brief für dich.“ Er gab dem Mädchen den Umschlag. „Ähmm… ja, ich heiße Emma. Ein Brief? Von meinem Vater? Was will er bloß?“, wunderte sie sich. Sie öffnete den Umschlag und las laut vor:
„Meine liebste Emma, ich hoffe Deine Freunde haben zu Dir gefunden. Ich dachte, das wäre eine nette Überraschung. Dein Vater.“
Emma sprang vor Freude auf und sagte: „Ja, haben sie, Max und Ella sind hier!“
Dann wurde uns alles klar: Der mysteriöse Mann vom Scotland Yard hat uns mit Absicht zu seiner Tochter geschickt, um ihr eine Freude zu machen. Am Anfang fanden wir es doof, aber dann dachten wir: Warum nicht? So haben wir einen echten Panfu-Fan in der richtigen Welt kennen gelernt. Emma war außer sich vor Freude. Sie rief sofort alle ihre Freunde an, und schmiss eine riesige Party. Wir haben viel getanzt und gelacht. Irgendwann nahm mich Ella an die Hand: „Komm mit, lass uns den Sonnenuntergang draußen angucken“.
Wir kletterten auf die Spitze der Pyramide. Oben hatten wir die schönste Aussicht, die ich je gesehen habe. Es war sooo romantisch. Ella kuschelte sich an mich und sagte: „Max, du warst sehr mutig heute. Mein Held!“ … und dann ist es passiert: Ella hat mich geküsst!
Jaaa…. das stimmt.. hihi. Jetzt wisst Ihr es auch. Aber Ihr hattet Euch schon bestimmt gedacht, dass es passieren könnte, oder?
Wir bleiben noch ein paar Tage hier bei Emma und machen uns dann auf den Weg zurück nach Panfu. Bis ganz baaald!
Achja, guckt nach der letzten Postkarte, die haben wir heute abgeschickt! Unser Mitbringsel für Euch haben wir übrigens auch schon abgeschickt. Es war zu groß, um es in der Rucksack zu packen… 
Ella und Max
