Hallo coole Pandas!
Heute bin ich mal alleine dran, Max muss zum Zahnarzt, der Ärmste!
Aber jetzt, wo ich mir keine großen Sorgen um meinen Onkel machen muss, ist das auch nicht so schlimm! Vielen Dank für Eure netten Kommentare, es wird bestimmt alles gut!
Also, es gibt da eine lustige Geschichte von ihm, wie er das letzte Mal als er in Panfu war, einen unbekannten Fisch entdeckt hat. Und das ist so gewesen:
Letzten Sommer war das, da kam er gerade von einer Reise an den Nordpol zurück, wo er den Eisbären Pulswärmer verkaufen wollte. Die hatten aber kein Interesse und er hat deshalb kein gutes Geschäft gemacht. Jedenfalls wollte er sich danach in Panfu entspannen und seine Zehen ein bisschen aufwärmen. Die waren ihm nämlich am Nordpol schon ganz blau angelaufen, weil er nur Turnschuhe dabei hatte.
Deswegen habe ich ihm auch geraten, am Strand ein wenig schnorcheln zu gehen und die Füße im warmen Meerwasser langsam wieder aufzutauen. Das fand Onkel Hans (ich sage immer nur Hans zu ihm, nicht Hans-Peter, das klingt so streng!
) hervorragend und schon hatte er seine Badehose angezogen, die Wollsocken ausgezogen und war im Wasser. Ich hab ihm noch hinterhergerufen: “Pass auf die Haie auf, schwimm nicht zu weit raus!”, aber das hat er schon gar nicht mehr gehört. “Naja”, dachte ich, “er ist ja ein erfahrener Weltenbummler, und ein Glückspilz noch dazu, ihm wird schon nichts passieren!” Und dann bin ich zu Max gegangen, denn wir wollten noch Hausaufgaben machen.
Am Abend haben wir uns dann in der Eisdiele getroffen und jetzt stellt Euch mal vor, wie Onkel Hans da aussah! Seine Füße waren wieder aufgetaut und sahen soweit ganz gut aus, nicht mehr so blau, sondern wieder ganz frisch. Aber um den linken großen Zeh hatte er einen dicken Verband und natürlich habe ich gleich gedacht, dass ihn ein Hai angegriffen hat. Aber er lachte über das ganze Gesicht und sagte nur: “Ich habe einen neuen unbekannten Fisch entdeckt, den noch nicht einmal der Professor kannte!”
Und das war passiert: Onkel Hans war natürlich zu weit rausgeschwommen und plötzlich merkte er, dass ihn etwas am linken Fuß (der gerade aufgetaut war) mächtig zwickte. Sofort hat er seine Taucherbrille aufgesetzt, den Schnorchel in den Mund genommen und ist untergetaucht (er ist ein richtiger Abenteurer, mein Onkel!). Und da sah er plötzlich, was ihn gebissen hatte:
Ganz unten, neben der Unterwasser-Schule, ist eine Höhle und da wohnt eine große, lange, alte, häßliche, einsame, braungraue, überaus gelangweilte MURÄNE! Muränen sind Fische, die aussehen, wie Aale und sehr lang werden können und sehr spitze Zähne haben. Man sollte sie besser nicht zu sich nach Hause einladen, denn sie sind ziemlich gefährlich, mindestens so gefährlich wie Haie und haben meistens schlechte Laune. Mein Onkel hat sich schleunigst aus dem Staub gemacht und alles dem Professor erzählt. Und der hat dieses unbekannte Muränen-Art meinem Onkel zu Ehren “Risotto-Muräne” genannt (in der Fachsprache: Gymnothorax risottii). Und damit sie nicht Pandas anknabbert, wird sie jetzt regelmäßig gefüttert. (Ihr könnt sie übrigens durch das Periskop sehen!)

Mit meinem Onkel kann man wirklich jede Menge erleben!
Das war’s für heute von mir!
Haltet die Ohren steif!
Eure Ella 
(Das klingt ja alles sehr spannend! Wenn ihr noch mehr Lust auf Abenteuerspiele und Actionspiele habt, dann könnt ihr sie bei den Kinder games finden!)